Laif 900 Balance Johanniskraut

Blüten so strahlend wie die Sonne

In der Zeit von Juni bis August sind die Blüten des Johanniskrauts ein ganz besonderer Blickfang in den heimischen Gefilden. Die goldgelben Blütenblätter sehen aus, als hätten sie das Sonnenlicht eingefangen. Ihre auffallend gelben Blüten erfreuen das Gemüt. Beim Spazieren gehen finden Sie die wild wachsende Pflanze an Weg- und Wiesenrändern, meist an besonders sonnigen Plätzen. Aber Sie können auch ganze Felder mit dieser Staude entdecken: Landwirtschaftlich angebaut, z.B. für den Einsatz als Heilpflanze, erscheinen Ihnen die Pflanzen als Blütenmeer.

Hypericum perforatum, so der botanische Name der Pflanze, wird manchmal sogar hüfthoch (ca. 80-100 cm). Beim Pflücken der Pflanze müssen Sie vorsichtig sein: Zerdrückt man die Blüten, bekommt man rote Finger. Aus den gelben Blütenblättern tritt dunkelroter Saft aus, der früher zum Färben verwendet wurde. Wenn Sie die Blätter der Pflanze gegen das Licht halten, können Sie die Ölkammern mit bloßem Auge sehen. Sie erscheinen als helle Punkte, die das Blatt durchlöchert wirken lassen, daher auch der zweite Name perforatum.

Ihren deutschen Namen verdankt die Pflanze dem Johannistag, dem 24. Juni, bekannt als Namenstag von Johannes dem Täufer. Zu diesem Zeitpunkt fängt Johanniskraut an zu blühen. Auch das Johannisfeuer, das traditionell an diesem Tag entzündet wird, symbolisiert dabei ebenso wie die Pflanze vor allem die lebensspendende Sonne und soll vor Unheil schützen.

Für die Medizin ist besonders die Blütenregion wichtig. In ihr befinden sich die Inhaltsstoffe, die gegen Stimmungstiefs eingesetzt werden.

Laif 900 Balance Johanniskraut