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Schlafstörungen

Schlafstörungen – ein häufiges Symptom von depressiver Verstimmung

Ein regelmäßiger, erholsamer Schlaf ist wichtig, damit Körper und Seele gesund bleiben. Er sorgt dafür, dass wir nachts Kraft für den neuen Tag schöpfen. Außerdem erledigt unser Organismus im Schlaf eine Vielzahl an Aufgaben – von der Verarbeitung der Eindrücke des Tages über die Verdauung bis hin zur „Wartung“ des Immunsystems. Deshalb ist es wichtig, häufig auftretende Probleme beim Ein- oder Durchschlafen ernst zu nehmen.

Schlafstörungen sind dabei aber oft keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom einer anderen, zugrunde liegenden Erkrankung. So treten Schlafstörungen beispielsweise häufig als Begleitsymptom einer depressiven Verstimmung auf. Es ist jedoch nicht immer ganz leicht, die Schlafstörungen als Symptom eines seelischen Tiefs zu erkennen. Häufig neigen wir dazu, Schlafstörungen für das eigentliche Problem und somit für die Ursache typischer Beschwerden einer depressiven Verstimmung wie z.B. Antriebslosigkeit zu halten. Das liegt ja auch nahe: Schlafstörungen machen mitunter müde, mürrisch und gereizt. Sie können Nervosität, Unlust, Konzentrationsstörungen und schnelle Erschöpfung verursachen. Und eben das sind einige typische Symptome einer depressiven Verstimmung.

Die Schlafdauer kann sehr unterschiedlich sein

Wie viele Stunden täglichen Schlafs für eine ausreichende Regeneration benötigt werden, ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich: Manchen Erwachsenen reichen schon fünf Stunden, während andere acht bis neun Stunden brauchen. Entscheidend ist allein, ob wir uns nach dem Aufwachen erholt und ausgeschlafen fühlen. Von Schlafstörungen wird gesprochen, wenn z. B. Ein- oder Durchschlafprobleme eine richtige Erholung nicht mehr zulassen – wenn wir schon müde und unausgeschlafen aufwachen.

Wenn ein Stimmungstief den Schlaf raubt

Menschen in einem seelischen Tief leiden oft auch an Schlafproblemen: Sie wachen mehrmals in der Nacht auf und können nur schwer wieder einschlafen. Oder sie erwachen bereits in den frühen Morgenstunden und finden dann gar nicht mehr in den Schlaf. Oft sind es die Sorgen und Belastungen, denen sich die Betroffenen tagsüber ausgesetzt fühlen, die zu diesen Schlafstörungen führen. Negative Gedanken und Grübeleien bestimmen während eines Stimmungstiefs also nicht nur die Tage der Betroffenen, sondern verhindern auch eine ausreichende Erholung in der Nacht.

Viele Betroffene nehmen ihre Schlafstörungen aber nicht als Anzeichen für ein seelisches Tief wahr, sondern glauben, ihre Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit sei eine Folge des fehlenden Schlafes. Wer also nicht nur an Schlafstörungen leidet, sondern sich tagsüber auch antriebslos fühlt und die Lust an Dingen verliert, die er eigentlich gerne macht, sollte dies als mögliche Anzeichen einer depressiven Verstimmung ernst nehmen.

Das Tief überwinden und wieder gut schlafen

Häufig nehmen Betroffene bei einem seelischen Tief zunächst Begleitsymptome wie Schlafstörungen oder eine innere Unruhe wahr. Und genau deshalb versuchen viele, die Beschwerden mit viel Ruhe ober mit einem Beruhigungsmittel in den Griff zu bekommen. Bei einem seelischen Tief ist dies jedoch genau der falsche Weg. Denn die Passivität lässt noch mehr Zeit zum Grübeln, wodurch ein ohnehin antriebsloser Betroffener noch weiter in sein Tief gezogen wird.

Daher ist es wichtig, in erster Linie etwas gegen die Ursache der Schlafstörungen – also das Stimmungstief – zu unternehmen um Schritt für Schritt neue Kraft zu tanken und die gewohnte Lebensfreude und Gelassenheit zurück zu gewinnen. So kann sich auch ein guter und erholsamer Schlaf wieder einstellen.

Eine Reihe von Anregungen, wie Sie Körper und Seele wieder in Balance bringen, finden Sie im Kapitel Selbsthilfe.

Einfache Tipps für den guten Schlaf

Darüber hinaus können einige einfache Maßnahmen helfen, den gestörten Schlaf zu verbessern:

  • Für ein gutes Raumklima sollten Sie das Schlafzimmer vor dem Zubettgehen lüften. Die Zimmertemperatur sollte nicht über 18 Grad liegen.
  • Vermeiden Sie abends Sport und schweres Essen.
  • Gönnen Sie sich vor dem Schlafengehen ein warmes Entspannungsbad (34 bis 36 Grad) oder greifen Sie zu einer leichten Lektüre.
  • Kalte Füße sind beim Einschlafen hinderlich. Abhilfe können eine kurze Massage oder warme Socken schaffen.
  • Halten Sie sich tagsüber nicht im Bett auf, sondern lediglich abends und nachts zum Schlafen.
  • Besonders bei Einschlafstörungen haben sich Einschlafrituale bewährt. Sorgen Sie idealerweise dafür, dass das Zubettgehen jeden Tag dem gleichen Muster folgt. Davon profitieren nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene.

Als gute Hilfe, um ein seelisches Tief schnell hinter sich zu lassen und damit verbundene Schlafstörungen zu lindern, haben sich außerdem hochdosierte Johanniskraut-Präparate wie Laif® 900 Balance bewährt. Johanniskraut wirkt sowohl stimmungsaufhellend als auch ausgleichend. Dank dieser 2-fachen Wirkweise kann Laif® 900 Balance Betroffene dabei unterstützen, wieder Freude am Leben und Gelassenheit zu fühlen. Die neu gewonnene innere Ruhe hilft, auch nachts wieder zu einem erholsamen Schlaf zu finden.