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Vom Stress zum Stimmungstief

Vom Stress zum Stimmungstief

„Ich bin total im Stress.“ Diesen Satz sagen viele Menschen – in Deutschland klagt fast jeder Dritte über Dauerstress. Doch was genau ist Stress eigentlich? Wann kann eine Stressbelastung aufs Gemüt schlagen? Und was kann man dagegen tun?

Die ganz normale Stressreaktion

Die Stressreaktion ist eine Reaktion auf Ereignisse und Herausforderungen in unserer Umwelt. Und zwar eine ganz individuelle Reaktion: Was für den einen eine machbare Aufgabe ist, kann für den anderen eine Überforderung darstellen. Die Grenze, wann wir eine Situation als Stress wahrnehmen, variiert also von Mensch zu Mensch. Auf diese individuellen Stressauslöser reagiert unser Körper mit einer sogenannten Stressreaktion. Dabei handelt es sich um ein genetisch festgelegtes Programm, das schon bei den Steinzeitmenschen bei der Begegnung mit wilden Tieren oder anderen Gefahren ablief. Die Stressreaktion setzt Energie frei und lässt uns schnelle Entscheidungen treffen. Kurzfristig ist eine Stressreaktion völlig normal und kann in der Regel von den Betroffenen gut verkraftet werden.

Wenn Stress chronisch wird

Stress ist also keine Krankheit, kann aber durchaus krank machen. Diese Gefahr besteht dann, wenn aus einer kurzzeitigen Stressbelastung chronischer Stress wird. Denn Dauerstress kann Körper und Seele aus dem Gleichgewicht bringen und bei den Betroffenen sowohl zu körperlichen Beschwerden führen, als auch aufs Gemüt schlagen. Dauerstress ist heutzutage einer der entscheidendsten Auslöser von seelischen Tiefs und kann zu einer depressiven Verstimmung führen. Typische Anzeichen eines solchen Tiefs sind Antriebs- und Energielosigkeit sowie schnelle Erschöpfbarkeit. Die Betroffenen fühlen sich ausgebrannt, lustlos und haben das Gefühl, dass ihnen alles zu viel wird. Es fällt ihnen schwer sich zu Unternehmungen aufzuraffen. Selbst für Hobbys oder andere schöne Tätigkeiten fühlen sie sich zu erschöpft.

Nicht selten stellen sich zudem Beschwerden wie innere Unruhe, Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen oder Schlafstörungen ein. Dies sind häufige Begleitsymptome einer depressiven Verstimmung. Viele Betroffene glauben jedoch fälschlicherweise, dass ihre Schlafstörungen die eigentliche Ursache für ihr Stimmungstief wären, weil sie sich aufgrund ihres Schlafmangels unkonzentriert, unruhig und leicht reizbar fühlen.

Was gegen chronischen Stress helfen kann

So wie Stress bei jedem Menschen durch ganz unterschiedliche Faktoren ausgelöst wird, so können auch der Stressabbau und die Überwindung eines Stimmungstiefs nur individuell funktionieren. Wichtig ist vor allem, dass man aktiv wird und etwas gegen das Tief unternimmt. Eine bloße Auszeit oder Ruhe führen hingegen oft dazu, dass das Tief noch schlimmer wird. Denn die negativen Gedanken lassen sich nicht einfach so abschalten und je mehr Zeit man hat, ihnen nachzugehen, desto übermächtiger werden sie.

Die Möglichkeiten für eine aktive Auseinandersetzung mit einem seelischen Tief sind so verschieden wie die Auslöser. Während es vielen Betroffenen durch Entspannungsübungen wie beispielsweise autogenem Training oder Yoga gelingt, neue Lebensfreude und Gelassenheit zu finden, hilft anderen eher sportliche Betätigung oder das Zusammensein mit Freunden. Im Kapitel Selbsthilfe finden Sie verschiedene Anregungen, die Ihnen helfen, Stress abzubauen – und auf dem Weg zu neuer Lebensfreude unterstützend begleiten.