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Die Pflanze

Johanniskraut – eine bestens erforschte Heilpflanze

Johanniskraut (lat. Hypericum perforatum) gehört schon seit vielen Jahren zu den beliebtesten Heilpflanzen. Millionen Deutsche haben bereits auf ihre stimmungsaufhellende und ausgleichende Wirkung vertraut. Die gute Wirksamkeit von Johanniskraut ist durch die aktuelle Forschung belegt. Auch deshalb kürte der Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Heilpflanzenkunde Johanniskraut zur „Arzneipflanze des Jahres 2015“. Hypericum perforatum sei „aktuell von großer Bedeutung in der Pflanzenheilkunde“ und „eine Arzneipflanze mit großem Potenzial“, schreiben die unabhängigen Wissenschaftler der Universität Würzburg anlässlich der Auszeichnung.

Woher Johanniskraut seinen Namen hat

Auf der Sonnenseite des Lebens stehen, alles sonnenklar sehen und sich in der Sonne wärmen: Die positive Kraft der Sonne ist in unserer Sprache allgegenwärtig. Auch Johanniskraut wird oft mit der Sonne assoziiert. Das hängt zum einen mit ihren goldgelben Blüten zusammen, die so aussehen, als hätten sie das Licht und die Sonnenkraft gespeichert. Zum anderen blüht Johanniskraut von Juni bis August, also in der Zeit, in der am meisten Licht vorherrscht. Ihren deutschen Namen verdankt die Heilpflanze übrigens dem Johannistag am 24. Juni, bekannt als Namenstag von Johannes dem Täufer.

Vorkommen der Pflanze

Beim Spazierengehen finden Sie die wild wachsende, manchmal sogar hüfthohe Pflanze an Weg- und Wiesenrändern, meist an besonders sonnigen Plätzen. Aber Sie können auch ganze Felder mit dieser Staude entdecken: Landwirtschaftlich angebaut, z. B. für den Einsatz als Heilpflanze, bilden die Pflanzen ein ganzes Blütenmeer.

Die Beschaffenheit von Johanniskraut

Wenn Sie Johanniskraut pflücken wollen, sollten Sie vorsichtig sein. Zerdrückt man die Blüten, bekommt man rote Finger. Aus den gelben Blütenblättern tritt dunkelroter Saft aus, der früher zum Färben verwendet wurde. In dem Saft stecken die medizinisch wichtigen Inhaltsstoffe Hypericin, Hyperforin und Flavonoide die für die stimmungsaufhellende und ausgleichende Wirkung des Johanniskrauts verantwortlich sind. Die Rotfärbung wird durch die Hypericine verursacht. Diese Inhaltsstoffe haben dem Johanniskraut den ersten Teil seines lateinischen Namens Hypericum perforatum eingebracht.

Wenn Sie die Blätter der Pflanze gegen das Licht halten, können Sie mit bloßem Auge die Öldrüsen sehen, in denen ätherische Öle gespeichert sind. Sie erscheinen als Punkte, die das Blatt durchlöchert wirken lassen, daher auch der zweite Teil des Namens: perforatum.

Wie viele andere Heilpflanzen enthält Johanniskraut eine Vielzahl von wirksamen Substanzen, die in der Gesamtheit auf natürliche Art und Weise dazu beitragen können, seelische Tiefs zu überwinden.