Sie verlassen jetzt die Laif 900 Balance Webseite

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die Bayer Vital GmbH für den Inhalt keine Verantwortung trägt und unsere Datenschutzbestimmungen keine Anwendung finden.

Weiter Abbrechen
Struktur im Alltag

Dem Alltag Struktur geben

So wie eine depressive Verstimmung Seele und Körper aus dem Gleichgewicht bringt, wirft sie auch den Tagesrhythmus der Betroffenen aus der Bahn. Schon das morgendliche Aufstehen erscheint vielen wie der Anfang einer Reihe hoher Hürden. Um sie dennoch überwinden zu können, ist es hilfreich, den Tag zu strukturieren. Die folgenden Tipps bieten Anregungen, den Alltag zu erleichtern und so zu mehr Gelassenheit und einem ruhigeren Schlaf am Ende des Tages zu finden.

Alles zu seiner Zeit

Morgenstund hat Gold im Mund? Während eines Stimmungstiefs liegt in diesem Sprichwort wenig Wahrheit. Scheinbar. Denn tatsächlich hilft es vielen Betroffenen, zu einer festen Uhrzeit aufzustehen. Und dasselbe gilt für andere Tagesordnungspunkte: Frühstück, Einkaufen, Mittagessen. Versuchen Sie, sich für jede Aktivität eine feste Uhrzeit vorzunehmen. Diese Regelmäßigkeit erleichtert es, den Tag aktiv zu gestalten. Lassen Sie jedoch Pausen zwischen den einzelnen Vorhaben, um sich nicht zu überfordern.

Kleine Ziele sind leichter zu erreichen

Der Erfolg, den man beim Erreichen von Zielen erlebt, steigert das Selbstbewusstsein und motiviert uns. Sind diese Ziele allerdings zu weit gesteckt, tritt oft das Gegenteil ein: Man fühlt sich von der übergroß erscheinenden Aufgabe eher gelähmt, als dass sie einen anspornt. Aber auch, wenn man gar keine Ziele im Blick hat, kann sich ein lähmendes Gefühl der Lustlosigkeit einstellen. Beide Extreme gilt es also zu vermeiden: Mit kleineren, realistischen Zielen beugen Sie einem Motivationsloch vor. Und die Erfolgserlebnisse beim Erreichen dieser Ziele geben Ihnen zusätzlich positive Bestätigung.

Nein-Sagen reduziert das Pensum

Es hat nur vier Buchstaben, und dennoch fällt es vielen schwer, das Wort auszusprechen: nein. Weil man von klein auf zur Hilfsbereitschaft erzogen wird und weil man anderen Menschen gern unter die Arme greift. Aber wenn die Aufgaben zu viel werden und die Selbstlosigkeit zu Stress führt, kommt der Punkt, an dem man die Wünsche anderer besser abschlägt. Wenn Sie jemand um etwas bittet, das Sie nicht tun möchten oder können, lehnen Sie freundlich, aber bestimmt ab: „Ich helfe gern, aber heute geht es nicht“. So haben Sie nicht nur mehr Zeit für sich. Sie fühlen sich auch besser, weil Sie selbstbewusst Grenzen setzen.

Struktur im Tagesablauf, realistische Ziele, Nein-Sagen. Diese Empfehlungen für Ihren Alltag helfen, den Weg raus aus dem Tief zu ebnen und wieder zu innerem Gleichgewicht zu finden.