Junge Frau fragt sich, ob sie an einer depressiven Verstimmung leidet.

Depressive Verstimmung erkennen: Symptome, Ursachen & Selbsthilfe

Was ist eine depressive Verstimmung und welche Symptome sind typisch?

Einer depressiven Verstimmung geht meist eine seelische Belastung voraus, die letztendlich psychische, aber auch körperliche Beschwerden verursachen kann. Umgangssprachlich bezeichnet man eine depressive Verstimmung oft auch als „seelisches Tief“ oder „Stimmungstief“. Typischerweise treten die Symptome einer depressiven Verstimmung phasenweise auf. Sie entwickeln sich häufig schleichend, sodass Warnsignale anfangs oft nicht bewusst wahrgenommen werden.

Frühzeitig handeln

Es ist wichtig, die Symptome einer depressiven Verstimmung rechtzeitig zu erkennen. Umso größer sind die Chancen, etwa durch Maßnahmen zur Selbsthilfe oder mit pflanzlicher Unterstützung – zum Beispiel durch Präparate mit Johanniskraut-Extrakt – das Tief schnell hinter sich lassen zu können.

„Aussitzen“ und darauf warten, dass die Beschwerden von alleine wieder vorübergehen, sollten Betroffene nicht. Dann besteht die Gefahr, dass aus einer depressiven Verstimmung eine ernsthafte Depression wird.

Eine depressive Verstimmung äußert sich nicht bei jedem Betroffenen auf die gleiche Weise. Aber es gibt Anzeichen, die auf ein seelisches Tief schließen lassen. Zu den typischen Symptomen einer depressiven Verstimmung zählen:

Ein Stimmungstief geht fast immer auch mit körperlichen und seelischen Begleiterscheinungen einher, die oft nicht sofort als Hinweis auf eine depressive Verstimmung erkannt werden. Weitere Warnsignale können deshalb sein:

  • Schlafstörungen und frühmorgendliches Erwachen
  • innere Unruhe und Nervosität
  • eingeschränkte Belastbarkeit und Konzentrationsschwierigkeiten
  • anhaltende Grübelei und Angstgefühle

Auch ein vermindertes Selbstbewusstsein, weniger Interesse an Sex und körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Appetitlosigkeit können auftreten.

Woher kommt eine depressive Verstimmung?

Die Ursachen für ein seelisches Tief können vielfältig sein. Nicht nur belastende Lebensumstände oder anhaltender Stress, sondern auch langwierige Erkrankungen sowie saisonale Faktoren können depressive Verstimmungen auslösen. Forschungsergebnisse zeigen, dass es meist ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren ist, das eine depressive Verstimmung verursacht. Infrage kommen dabei:

  • Stress und Überlastung im Beruf: Erfolgsdruck und berufliche Überlastung am Arbeitsplatz können ein Maß an Stress auslösen, dem man auf Dauer nicht gewachsen ist. Zudem können fehlende Anerkennung oder gar Mobbing aufs Gemüt schlagen und zu einem seelischen Tief führen.
  • Mehrfachbelastungen: Ein „erfolgreiches Familienunternehmen“ zu führen, gleichzeitig im Job und im Familienleben „seine Frau“ stehen – dies belastet häufig vor allem Mütter. Eigene Interessen und Bedürfnisse kommen dabei oft zu kurz. Irgendwann wird das zu viel, und die Betroffenen können in ein Stimmungstief geraten.
  • Schicksalsschläge: Der Tod eines nahen Angehörigen oder die Trennung vom Partner sind typische Beispiele für Situationen, in denen man in ein dauerhaftes Stimmungstief geraten kann. Während einige Menschen mit ihrem Kummer recht gut umgehen können, sind andere hingegen viel länger nicht dazu in der Lage, neue Kraft und Lebensfreude zu schöpfen.
  • Älter werden: Der Ruhestand und das Nachlassen der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit im Alter sind beides Risikofaktoren, die zu einer depressiven Verstimmung führen können.
  • Krankheiten und Medikamente: Das Leben mit einer schweren, chronischen Erkrankung kann die psychische Gesundheit beeinflussen und das Entstehen eines seelischen Tiefs begünstigen. Daneben können durch die Einnahme bestimmter Arzneimittel (wie zum Beispiel mancher Betablocker oder Lipidsenker) depressive Verstimmungen als Nebenwirkung auftreten.

Nicht zuletzt fühlen sich viele Menschen im Winter, wenn die Anzahl der Sonnenstunden deutlich reduziert ist, antriebslos und weniger leistungsfähig. Dann hat der sogenannte „Winterblues“ die Betroffenen im Griff. Aber auch im Frühjahr zeigen sich mitunter Gefühle, die gar nichts mit der Freude gemein haben, die den „Wonnemonaten“ allgemein zugeschrieben wird.

Was passiert bei einer depressiven Verstimmung im Körper?

Bevor sich die Symptome einer depressiven Verstimmung bemerkbar machen, laufen in unserem Körper biochemische Prozesse ab, die für das Stimmungstief verantwortlich sind. Insbesondere folgende Prozesse können dabei aus der Balance geraten:

  • das Gleichgewicht bestimmter Botenstoffe im Gehirn (sogenannte Neurotransmitter) und
  • die Regulierung des „Stresshormons“ Cortisol.

Neurotransmitter im Gehirn kann man sich als Boten vorstellen, die Impulse und Informationen zwischen den Nervenzellen übertragen. Dabei haben sie auch einen wichtigen Einfluss auf Stimmung und Gefühle und regulieren beispielsweise den Schlaf-Wach-Rhythmus. Auch das „Stresshormon“ Cortisol übernimmt wichtige Aufgaben in unserem Körper. Cortisol aktiviert zahlreiche Stoffwechselvorgänge, es macht uns leistungsfähig und bereitet uns auf den Tag vor.

Bei einer depressiven Verstimmung ist das ausgeklügelte Gleichgewicht dieser Botenstoffe gestört. Vereinfacht gesagt sind nicht mehr genug Botenstoffe im Gehirn vorhanden, die für Ausgeglichenheit, Antrieb und positive Stimmung sorgen. Daneben kann chronischer Stress eine übermäßige Produktion des Stresshormons Cortisol hervorrufen, die auch in Entspannungsphasen nicht nachlässt. Auf Dauer können diese Prozesse im Körper zu den typischen Beschwerden eines Stimmungstiefs führen.

Was tun bei einer depressiven Verstimmung? Tipps zur Selbsthilfe

Auch wenn es – gerade während einer Phase starker seelischer Belastung – sehr schwierig erscheint, sich aus einem anhaltenden Stimmungstief zu befreien, so ist es doch möglich! Wenn Sie sich die Frage stellen: „Was tun gegen eine depressive Verstimmung?“ ist es immer sinnvoll, zunächst die Ursachen des anhaltenden Stimmungstiefs anzugehen. Häufig ist das allerdings gar nicht so einfach, wenn man sich ohnehin schon antriebslos und niedergeschlagen fühlt.

Eine gute, pflanzliche Hilfe können hier Präparate mit hochdosiertem Johanniskraut wie Laif 900 Balance aus der Apotheke sein. Johanniskraut kann nicht nur helfen, die Symptome einer depressiven Verstimmung kurzfristig zu lindern, sondern auch nachhaltig die neurobiologischen Ursachen der Beschwerden beheben. Es trägt mit dazu bei,

  • das gestörte Gleichgewicht der Neurotransmitter wieder in Balance zu bringen und so die Informationsübertragung zwischen den Nervenzellen im Gehirn zu normalisieren sowie
  • die bei dauerhaftem Stress erhöhte Cortisol-Ausschüttung zu regulieren.

Dadurch kann Laif 900 Balance helfen, dass Elan, Lebensfreude und eine positive Stimmung zurückkehren, während gleichzeitig die Anspannung nachlässt und erholsamer Schlaf wieder möglich wird.

Darüber hinaus gibt es Maßnahmen zur Selbsthilfe bei einer depressiven Verstimmung, die sich bei vielen Betroffenen bewährt haben. Probieren Sie beispielsweise folgendes:

  • Gehen Sie täglich mindestens eine halbe Stunde ans Tageslicht. Sonnenlicht kann – besonders in Kombination mit Bewegung – eine sehr positive Wirkung auf die Stimmung und das Wohlbefinden haben.
  • Geben Sie Ihrem Alltag eine feste Struktur. Das Abhaken, Sortieren und Reflektieren Ihrer Aufgaben und Aktivitäten kann dabei helfen, Stress zu vermeiden.
  • Pflegen Sie soziale Kontakte: Gemeinsame Erlebnisse oder Gespräche lenken ab und verschaffen Ihnen positive Gedanken.
  • Führen Sie ein Tagebuch: Notieren Sie während des Tages schöne und glückliche Momente, die Sie sich vor dem Einschlafen durchlesen. So können Sie die positiven Seiten des Tages Revue passieren lassen und mit einem guten Gefühl einschlafen.

Im Menüpunkt Ratgeber finden Sie viele weitere Tipps zur Selbsthilfe bei einer depressiven Verstimmung. Sie können Ihnen dabei helfen, die innere Balance wiederzuerlangen und neue Kraft für den Alltag zu gewinnen.