Frühjahrsmüdigkeit

Frühjahrsmüdigkeit: Antriebslos statt Frühlingsgefühle – oder steckt mehr dahinter?

Endlich werden die Tage wieder länger, die Vögel zwitschern und die Blumen sprießen. Doch während die Natur erwacht, fühlen sich manche Menschen einfach nur schlapp – Sie sind „frühlingsmüde“. Wenn allerdings Antriebslosigkeit und Niedergeschlagenheit zum Dauerzustand werden, die gewohnte Leichtigkeit und Ausgeglichenheit fehlen, kann mehr dahinterstecken. Wir klären auf und geben hilfreiche Tipps, was Sie selbst tun können.

So äußert sich Frühjahrsmüdigkeit: Symptome

Der lange Winter ist vorbei, die Sonne bekommt immer mehr Kraft. Alles könnte so schön sein, wäre da nicht diese Frühjahrsmüdigkeit: das Gefühl von Schlappheit, Gereiztheit und der Unmöglichkeit, sich länger zu konzentrieren. Das Energiepotential sinkt, man fühlt sich lustlos. Viele Menschen leiden zusätzlich unter Kopfschmerzen, Kreislaufbeschwerden, Wetterfühligkeit und Schwindel. Auch die Anfälligkeit für Infekte steigt.

Einfach nur „frühjahrsmüde“ zu sein ist kein Grund zur Beunruhigung. Normalerweise meistert der menschliche Organismus die jahreszeitliche Anpassung nach kurzer Zeit von selbst. Davon zu unterscheiden ist allerdings ein handfestes Stimmungstief, das sich auf den ersten Blick mit der Frühjahrs-Schlappheit ein paar Symptome teilen mag, jedoch das Wohlbefinden meist weitaus langwieriger und vor allem auch einschneidender beeinträchtigt.

Wer den Frühling kaum erwarten kann, sich dann aber immer noch antriebslos und niedergeschlagen fühlt sowie Leichtigkeit und Ausgelassenheit vermisst, leidet eben mitunter nicht nur an Frühjahrsmüdigkeit, sondern befindet sich in einem Stimmungstief: Man hat deutlich weniger Interesse und Freude an Aktivitäten, die man sonst gerne macht. Es werden nur noch die täglichen Pflichten erledigt.

Um den Frühling mit mehr Leichtigkeit und Lebensfreude zu genießen und etwas gegen Schlappheit und Lustlosigkeit zu unternehmen, können oft schon einfache Maßnahmen, wie z. B. regelmäßige Bewegung an der frischen Luft, helfen. Als bewährte pflanzliche Hilfe bei einem Stimmungstief können hingegen auch Johanniskraut-Präparate aus der Apotheke, wie beispielsweise Laif® 900 Balance einen aktiveren Alltag unterstützen.

Frühjahrsmüdigkeit: Ursachen – das steckt dahinter

Was ist Frühjahrsmüdigkeit? Theorien, was hinter dem weit verbreiteten Phänomen der Frühjahrsmüdigkeit steckt, gibt es gleich mehrere. Meist wird die Mattigkeit auf die Anpassung des Organismus aufgrund der Wetterveränderung und der länger werdenden Tage im Frühling zurückgeführt. Denn ebenso wie die Natur, so stellt sich auch der menschliche Körper um: Der Tag-Nacht-Rhythmus ändert sich und die stärker werdende Sonneneinstrahlung beeinflusst hormonelle Prozesse. So regt das zusätzliche Tageslicht die Produktion des „Glückshormons“ Serotonin an, während aus der dunklen Winterzeit gleichzeitig noch das für den Schlaf zuständige Hormon Melatonin sehr aktiv ist. Die Imbalance dieser beiden Botenstoffe macht den Körper müde.

Auch die steigenden Temperaturen machen uns schlapp, denn mit den ersten warmen Tagen weiten sich die Blutgefäße und der Blutdruck sinkt ab. Doch die Umstellung braucht Zeit. Bis sich der Körper an die höheren Temperaturen gewöhnt hat, dauert es rund einen Monat.

Andere Theorien machen unser Verhalten und unsere Ernährung im Winter zusätzlich für die Frühjahrsmüdigkeit verantwortlich: Die schwere Winterkost wirkt nach, wir haben zu wenig frisches Obst und Gemüse gegessen, die „Vitamin- und Mineralstofftanks“ sind leer. Außerdem bewegen sich viele Menschen im Winter zu wenig. Fitness? Fehlanzeige!

Abgeschlagenheit im Frühling? Keine Seltenheit.

Frühjahrsmüdigkeit ist weit verbreitet: Schätzungen zufolge leidet rund die Hälfte der Deutschen zwischen März und Mai unter Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Dass so viele Menschen Probleme mit der Anpassung an die wärmere Jahreszeit haben, liegt vermutlich auch an unserem modernen Lebensstil. Würden wir uns im Frühling tagsüber lange draußen im Hellen aufhalten und dabei körperlich aktiv sein, könnte unser Körper die Produktion des Schlafhormons Melatonin schneller senken, Kreislauf und Blutdruck kämen rascher in Gang. Stattdessen sitzen die meisten von uns während der hellen Stunden des Tages in geschlossenen Räumen und arbeiten bei Kunstlicht. Das verhindert eine zügige Anpassung an die neuen Licht- und Wetterbedingungen.

Hintergrund Licht: Was bedeutet zu wenig Licht für unseren Körper?

Licht ist lebenswichtig und hat vielfältige Wirkungen auf unseren Körper. Einfluss auf hormonelle Prozesse nimmt vor allem der Blauanteil im Tageslicht, auf den die Netzhaut der Augen reagiert. Trifft kein oder nur wenig Licht mit Blauanteilen auf die Netzhaut, wird im Gehirn das Schlafhormon Melatonin ausgeschüttet. Wir werden müde, die Körperfunktionen verlangsamen und unsere Zellen stellen sich zur Regeneration auf Nachtruhe ein. In langen Winternächten steigt die Melatonin-Produktion auf ein Vielfaches gegenüber einer Sommernacht.

Was hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit? Das können Sie selbst tun!

Was hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit? Die einfachste Sofortmaßnahme an jedem Morgen: Arme und Beine kalt abbrausen! Das regt Kreislauf und Blutdruck wirksam an. Damit der Schwung nicht wieder verloren geht, sollten Sie sich täglich so viel wie möglich an der frischen Luft bewegen. Sie müssen dabei gar nicht unbedingt Sport treiben. Fahren Sie einfach mit dem Fahrrad zur Arbeit oder steigen Sie eine Station früher aus Bus oder Bahn aus und laufen Sie den restlichen Weg zu Ihrem Ziel. Übertreiben Sie es aber nicht und gönnen Sie sich und Ihrem Körper in der Umstellungszeit regelmäßige Pausen.

Ab ins Beet!

Einen doppelt positiven Effekt haben Arbeiten auf der Terrasse oder im Garten. Da haben Sie Bewegung und frische Luft und genießen gleichzeitig das schöne Ergebnis Ihrer Pflanzenpflege. Sicherlich beschwingt Sie auch die Aussicht auf den ersten Grillabend mit Freunden oder eine gesellige Gartenparty.

Vitamine und Nährstoffe tanken

Wer schnell wieder fit für Frühling und Sommer werden will, sollte zudem seine Ernährung anpassen. Die kohlenhydratreiche Kost, die uns durch die kalten, dunklen Wintermonate geholfen hat, sollte jetzt durch leichte und vitaminreiche Lebensmittel ersetzt werden. Auf den Speiseplan gehören vor allem Gemüse, Salate, pflanzliche Eiweiße und hochwertige Fettsäuren aus Nüssen, Samen und Hülsenfrüchten sowie Fisch, Meeresfrüchte und Obst. Trendlebensmittel oder „Superfoods“ wirken übrigens keine Wunder. Heimische Obst- und Gemüsesorten wie Heidelbeeren, rote Bete, Spinat und Brokkoli können es in Sachen Nährstoffgehalt locker mit der exotischen Konkurrenz aufnehmen – und haben zudem noch eine günstigere CO2-Bilanz.

Johanniskraut zur Unterstützung

Sollten sich Antriebslosigkeit, Erschöpfung und Gereiztheit nicht kurzfristig und mit den beschriebenen Methoden vertreiben lassen, sondern sich vielmehr sogar zu einem ausgeprägten Stimmungstief entwickeln, können hochdosierte Johanniskraut-Präparate wie Laif® 900 Balance aus der Apotheke eine gut verträgliche Unterstützung darstellen. Johanniskraut wirkt 2-fach: stimmungsaufhellend und ausgleichend. So kann die bewährte pflanzliche Hilfe dazu beitragen, dass Antrieb, Motivation und Lebensfreude schneller zurückkehren.

Neben der nachgewiesenen Wirksamkeit zeichnet sich Laif® 900 Balance auch durch seine gute Verträglichkeit aus. Das Johanniskraut-Präparat macht nicht abhängig und hat keine Gewöhnungseffekte. Außerdem wirkt es nicht sedierend, d. h. es macht tagsüber nicht schläfrig und der Alltag kann wie gewohnt gestaltet werden. Außerdem bietet Laif® 900 Balance mit nur 1 Tablette täglich eine besonders einfache Einnahme. Ausführliche Informationen zu Johanniskraut finden Sie hier.

Gut zu wissen: Nur Johanniskraut aus der Apotheke ist nachgewiesen wirksam

Entscheidend für die Wirkung ist die ausreichende Dosierung: Empfehlenswert sind 900 mg Johanniskraut-Trockenextrakt täglich. Diese Dosis findet sich nicht in Produkten aus dem Supermarkt oder der Drogerie. Außerdem enthalten diese meist nur Johanniskraut-Pulver und keine hochwertigen, geprüften Johanniskraut-Extrakte. Die für eine gute Wirksamkeit notwendigen Inhaltsstoffe sind in Extrakten wesentlich höher konzentriert. Ausreichend hoch dosierte – und damit erwiesenermaßen wirksame Präparate, wie z. B. Laif® 900 Balance – sind ausschließlich in der Apotheke erhältlich.

Kurz und knapp: die 7 besten Tipps für mehr Energie im Frühling

Frühjahrsmüdigkeit kann man wirksam bekämpfen, man kann aber auch Maßnahmen zur Vorbeugung ergreifen. Wer diese Tipps befolgt, ist im nächsten Frühling weniger schlapp:

  1. Schon früh im Jahr kann man Hyazinthen, Tulpen und Narzissen kaufen – sogar in vielen Supermärkten. Holen Sie sich mit den klassischen Frühlingsblumen gute Laune ins Haus.
  2. Passen Sie Ihren Schlaf-Wach-Rhythmus an die Natur an: Stehen sie eher auf, wenn es wieder früher hell wird und gehen sie abends zeitig ins Bett, um ausreichend Schlaf zu bekommen.
  3. Tanken Sie Tageslicht so oft und so viel es geht und verzichten Sie dabei nach Möglichkeit auf das Tragen einer Sonnenbrille – zumindest zeitweise.
  4. Entdecken Sie das Wechselduschen wieder – kalte Güsse über Arme und Beine sind herrlich belebend und kurbeln den Kreislauf an. Das gleiche gilt für Saunagänge.
  5. Bewegen Sie sich – treiben Sie wieder regelmäßig Sport oder machen Sie ausgedehnte Spaziergänge. Auch die Mittagspause eignet sich für einen kleinen Gang an der frischen Luft.
  6. Holen Sie sich Inspirationen für eine frische Frühlingsküche auf Ihrem Wochenmarkt. Saisonales Obst und Gemüse aus der Region macht Lust auf mehr Vitamine und Nährstoffe.
  7. Trinken Sie ausreichend kalorienarme Flüssigkeit und verzichten Sie mal eine Weile auf Alkohol – zum Beispiel, indem Sie einen „Dry January“ einlegen, wie viele Briten es neuerdings tun.
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