Frau grübelt: Negative Gedanken können die Psyche belasten.

Wie negative Gedanken entstehen

Was sind belastende, negative Gedanken?

Nicht das Nachdenken an sich belastet die Psyche – schließlich sind wir Menschen anderen Lebewesen vor allem dadurch überlegen, dass wir denken können. Wird aus dem Denken aber anhaltendes Grübeln über mehrere Wochen hinweg, verschlechtert sich die Stimmung und auch das Allgemeinbefinden leidet. Dies liegt an der besonderen Art, wie das Gedankenkarussell funktioniert: Statt Probleme zu lösen, zeichnet sich Grübeln dadurch aus, dass immer wieder dieselben Gedanken gewälzt werden – ohne zu einem Ergebnis zu kommen.

Belastende, negative Gedanken lassen sich folgendermaßen charakterisieren:

  • Statt der Frage „Wie?“ geht Ihnen eher das „Warum?“ durch den Kopf.
  • In Ihre Gedanken mischen sich Selbstzweifel.
  • Nachgedacht wird oft abstrakt über die Vergangenheit oder die Gegenwart.
  • Es fällt Ihnen schwer, anderen zuzuhören.
  • Sie denken häufig über das gleiche Thema nach.

Wie das Gedankenkarussell funktioniert, bezeichnen Fachleute mit einem Begriff aus der Biologie: „Rumination“ (Wiederkäuen). Ähnlich wie die Kuh beim Verdauen ihrer Nahrung mehrmals auf ihr herumkaut, brüten Betroffene lange über Dinge, die schiefgelaufen sind, und geraten so von einem negativen Gedanken zum anderen.

Die Auslöser des Gedankenkarussells

Wieso jemand grübelt, kann unterschiedliche Auslöser haben. Anlässe für negative Gedanken sind häufig Niederlagen oder eine Kombination aus Ängsten und Stresssituationen.

Diese Faktoren führen häufig zu negativen Gedanken:

  • Ärger in der Arbeit oder beruflicher Druck
  • finanzielle Sorgen
  • Konflikte mit Freunden oder der Familie
  • Partnerschaftsprobleme
  • die Mehrfachbelastung in Job und Familie
  • chronische Krankheiten
  • Prüfungen
  • der nahende Ruhestand
  • perfekt sein zu wollen

Negative Gedanken, die um solche Themen kreisen, können den Betroffenen sehr viel Energie kosten und mentalen Stress auslösen. Häufig bestimmen dann auch zusätzliche Beschwerden wie Antriebslosigkeit und Traurigkeit den Alltag. Der Elan für die schönen Dinge des Lebens geht verloren. Zudem können auch innere Unruhe und Schlafstörungen hinzukommen, da die belastenden Gedanken auch beim Entspannen nicht mehr verschwinden wollen. In diesem Fall besteht der Verdacht, dass sich ein seelisches Tief entwickelt hat, aus welchem man alleine nur schwer herauskommt. Werden Sie deshalb selbst aktiv, um die negativen Gedanken loszuwerden.

Negative Gedanken loswerden: Das Gedankenkarussell hinterfragen

Gegen negative Gedanken gibt es Selbsthilfe-Maßnahmen, die Sie dabei unterstützen können, aus dem Gedankenkarussell auszusteigen. Zunächst ist es wichtig, dass Sie sich bewusst machen, dass Sie grübeln. Hierfür kann es hilfreich sein, auf einem Zettel zu notieren, über was Sie nachdenken und was Sie ablenkt. Weitere Tipps zum Umgang mit negativen Gedanken helfen Ihnen dabei, eine positive Gegenreaktion zu finden. Dies ist ein wichtiger Schritt. Denn damit etwas Positives möglich ist, müssen Sie zunächst im eigenen Kopf die Grundlage dafür schaffen.

Haben Sie das Gefühl, neben dem Gedankenkarussell auch an anderen Symptomen einer depressiven Verstimmung wie Antriebslosigkeit, Erschöpfung, Stimmungsschwankungen oder Schlafstörungen zu leiden, kann ein hochdosiertes Johanniskraut-Präparat wie Laif 900 Balance aus der Apotheke für Sie geeignet sein. Es unterstützt dabei, die bei dauerhaftem Stress erhöhte Cortisol-Ausschüttung zu regulieren. Dadurch kann es helfen, dass Elan, Lebensfreude und eine positive Stimmung zurückkehren, während gleichzeitig das Grübeln nachlässt und so ein erholsamer Schlaf wieder möglich wird.