Frau mit Schlafstörungen sitzt aufrecht im Bett und grübelt.

Schlafstörungen: Häufig Symptom einer depressiven Verstimmung

Was sind Schlafstörungen und wo liegen die Ursachen?

Wie viele Stunden Schlaf für eine ausreichende Regeneration nötig sind, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Manchen Erwachsenen reichen schon fünf Stunden pro Nacht, während andere acht bis neun Stunden brauchen, um sich ausreichend erholt zu fühlen. Entscheidend ist dabei allein das persönliche Empfinden. Nur wer sich nach dem Aufwachen fit und ausgeschlafen fühlt, hat auch wirklich gut geschlafen.

Von Schlafstörungen sprechen Mediziner dann, wenn zum Beispiel Ein- oder Durchschlafprobleme keine richtige Erholung mehr zulassen – Betroffene fühlen sich müde und unausgeschlafen. Weil auch in den folgenden Nächten kaum echte Ruhe eintritt, leidet die Lebensqualität in der Regel erheblich unter den Schlafstörungen.

Schlafstörungen sind oft keine eigenständige Krankheit, sondern Symptom einer anderen, zugrundeliegenden Erkrankung. Zu den möglichen Ursachen zählen:

  • Schilddrüsenerkrankungen
  • chronische Schmerzen
  • Missbrauch von Alkohol oder Drogen
  • Erkrankungen des Gehirns wie Demenz, Epilepsie oder Parkinson
  • Restless-Legs-Syndrom (nicht aufzuhaltender Bewegungsdrang der Beine, der auch mit Schmerzen verbunden sein kann)
  • Atmungsstörungen, beispielsweise Schlafapnoe (Atemaussetzer im Schlaf)

In vielen Fällen treten Schlafstörungen im Rahmen psychischer Belastungen auf, beispielsweise als Begleitsymptom einer depressiven Verstimmung. Nicht immer ist es jedoch ganz leicht, die Schlafstörungen als Symptom eines seelischen Tiefs zu erkennen.

Häufig neigen wir dazu, Schlaflosigkeit für das eigentliche Problem und somit für die Ursache typischer Beschwerden einer depressiven Verstimmung – zum Beispiel Antriebslosigkeit oder innerer Unruhe – zu halten. Das liegt ja auch nahe: Schlafstörungen machen mitunter müde, mürrisch und gereizt. Sie können Nervosität, Unlust, Konzentrationsstörungen und schnelle Erschöpfung verursachen. Und genau dabei handelt es sich um einige typische Symptome einer depressiven Verstimmung.

Schlafstörungen behandeln – unsere Tipps für Sie

Menschen in einem seelischen Tief leiden oft auch an Schlaflosigkeit: Sie wachen mehrmals in der Nacht auf und können nur schwer wieder einschlafen. Oder sie erwachen bereits in den frühen Morgenstunden und finden dann gar nicht mehr in den Schlaf. In vielen Fällen sind es Sorgen und Belastungen, denen sich die Betroffenen tagsüber ausgesetzt fühlen, die zu diesen Schlafstörungen führen. Negative Gedanken und Grübeleien bestimmen während eines Stimmungstiefs also nicht nur die Tage der Betroffenen, sie verhindern auch eine ausreichende Erholung in der Nacht.

Nicht selten versuchen Betroffene, Beschwerden wie Schlafstörungen oder innere Unruhe mit viel Erholung ober mit einem Beruhigungsmittel in den Griff zu bekommen. Auf lange Sicht trägt dies jedoch häufig nicht zu einer Besserung bei. Die Passivität lässt noch mehr Zeit zum Grübeln, wodurch ein ohnehin antriebsloser Mensch noch weiter in sein Tief gezogen wird.

In erster Linie ist es daher wichtig, etwas gegen die Ursache der Schlafstörungen – also das Stimmungstief – zu unternehmen. Betroffene können Schritt für Schritt neue Kraft tanken und die gewohnte Lebensfreude und Gelassenheit zurückgewinnen. So kann sich letztendlich auch wieder ein guter und erholsamer Schlaf einstellen.

Mit einigen, einfach umzusetzenden Maßnahmen können Sie bereits selbst dazu beitragen, Ihre Schlafstörungen zu lindern:

  • Für optimale Bedingungen sorgen: Nur wer sich in seiner Umgebung wohl fühlt, kann auch gut schlafen. Richten Sie sich Ihr Schlafzimmer also gemütlich und nach Ihren Vorstellungen ein. Für ein gutes Raumklima sollten Sie zudem vor dem Zubettgehen lüften. Die Zimmertemperatur liegt idealerweise nicht über 18 Grad.
  • Zur Ruhe kommen: Vermeiden Sie abends Sport und schweres Essen.
  • Entspannung zulassen: Gönnen Sie sich vor dem Schlafengehen ein warmes Entspannungsbad (34 bis 36 Grad) oder greifen Sie zu leichter Lektüre.
  • Wohlige Wärme genießen: Kalte Füße sind beim Einschlafen hinderlich, deshalb sollten Sie sich schnellstmöglich aufwärmen. Abhilfe können eine kurze Massage oder warme Socken schaffen.
  • Das Bett nur zum Schlafen nutzen: Halten Sie sich tagsüber nicht im Bett auf, sondern lediglich abends und nachts zum Schlafen – so verknüpfen Sie Ihr Bett automatisch mit Ruhe und Schlaf; das Einschlafen wird Ihnen leichter fallen.
  • Ein Ritual finden: Besonders bei Einschlafstörungen haben sich Einschlafrituale bewährt. Sorgen Sie idealerweise dafür, dass das Zubettgehen jeden Tag dem gleichen Muster folgt. So wird das Einschlafen zur Gewohnheit – davon profitieren nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene.

Als gute Hilfe, um ein seelisches Tief schnell hinter sich zu lassen und damit verbundene Schlafstörungen zu lindern, haben sich außerdem hochdosierte Johanniskraut-Präparate wie Laif 900 Balance bewährt. Johanniskraut wirkt sowohl stimmungsaufhellend als auch ausgleichend. Dank dieser 2-fachen Wirkweise kann Laif 900 Balance Betroffene dabei unterstützen, wieder zu Lebensfreude und Gelassenheit zu finden. Die neu gewonnene innere Ruhe hilft, auch nachts wieder erholsam schlafen zu können.