Winterblues

Winterblues: Wenn die Dunkelheit aufs Gemüt schlägt

Der Winterblues beeinträchtigt in der trüben Jahreszeit den Alltag vieler Menschen. Wir leiden unter der Kälte und Dunkelheit, die Laune ist gedrückt, wir verkriechen uns zu Hause und haben zu nichts mehr richtig Lust. Was man gegen die sogenannte saisonal abhängige Depression tun kann, erfahren Sie hier.

Woher kommt der Winterblues?

Es ist vor allem das fehlende Licht, das empfindlichen Menschen in der Herbst- und Winterzeit auf die Stimmung schlägt. Denn der Mangel an Tageslicht hemmt die Produktion des „Glückshormons“ Serotonin. Gleichzeitig schüttet der Körper mehr vom Schlafhormon Melatonin aus. Beides zusammen macht uns antriebslos, lustlos und müde.

Aber müssten dann nicht alle Menschen unter einem Winterblues leiden? Am Lichtmangel alleine kann es nicht liegen: Laut des „Glücksatlas“ der Deutschen Post sind die Dänen das glücklichste Volk Europas – und das, obwohl die Tage bei unseren nördlichen Nachbarn im Winter noch einmal kürzer sind als hierzulande. Daher wird ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren vermutet. Dazu gehören eine gewisse Anpassungsschwäche, Vitamin-D-Mangel sowie genetische und psychosoziale Auslöser.

Die Winterdepression und ihre Symptome

Sind Sie häufig müde, obwohl Sie viel schlafen? Menschen, die unter einem Winterblues leiden, sind trotz langer Nächte ständig erschöpft und es fällt Ihnen schwer, sich aufzuraffen. Permanent schläfrig und antriebslos ziehen sich Betroffene zurück und haben kaum Interesse an Aktivitäten. Manchmal überwiegen negative Gedanken und lassen die dunklen Tage noch grauer und trüber erscheinen.

Neben einem erhöhten Schlafbedürfnis weist auch Heißhunger auf eine Winterdepression hin: der Körper verlangt übermäßig nach Kohlenhydraten und Zucker. Viele Betroffene möchte den ganzen Tag über essen – am liebsten Süßigkeiten und kohlenhydratreiche Nahrung wie beispielweise Nudeln, Brot oder Kartoffeln. Eine mögliche Gewichtszunahme ist die Folge.

Neben den klassischen Anzeichen einer depressiven Verstimmung wie:

kommen bei einem Winterblues oft folgende typische Symptome hinzu:

  • Müdigkeit mit vermehrtem Schlafbedürfnis
  • Heißhunger auf Süßes und Kohlenhydratreiches
  • Eventuelle Gewichtszunahme

Eine jahreszeitbedingte Verstimmung, die im Herbst oder zu Beginn des Winters auftritt, ist noch kein Grund zur Sorge. Viele Menschen haben zu Beginn der dunklen Jahreszeit Anpassungsschwierigkeiten, die sich aber in der Regel über die Zeit von selbst regulieren. Geschieht dies jedoch nicht, können sich andauernde Symptome eines winterlichen Stimmungstiefs entwickeln. Um diesem gezielt zu begegnen und die dunkle Zeit besser zu durchstehen, können auch pflanzliche Präparate mit hochdosiertem Johanniskraut-Extrakt wie Laif® 900 Balance aus der Apotheke helfen.

Wenn allerdings die Beschwerden so stark werden, dass Sie den Alltag nicht mehr bewältigen können, sollten Sie das Gespräch mit einem Arzt suchen. Der Mediziner kann dann dabei helfen, Ihre Symptome besser einzuordnen und gegebenenfalls den Winterblues von einer anderen Form der Depression – die ärztlich behandelt werden muss – abzugrenzen.

Lassen Sie sich nicht unterkriegen: Das hilft bei einem Winterblues

Eine Herbst-Winter-Depression lässt sich mit gezielten Verhaltensänderungen, einer Lichttherapie oder möglicherweise hochdosierten Johanniskraut-Präparaten wie Laif® 900 Balance in den Griff bekommen. Weitere wertvolle Tipps finden Sie auch in unserem Ratgeber.

Unschlagbar: Raus an die frische Luft!

Ständig in der Wohnung oder dem Büro zu hocken, fördert winterliche depressive Verstimmungen, denn dort gibt es viel zu wenig Tageslicht. Die beste natürliche Hilfe gegen Winterblues ist und bleibt Bewegung an der frischen Luft. Auch, wenn es schwerfällt: Ziehen Sie warme Kleidung und feste Schuhe an und machen Sie einen Spaziergang – mindestens einmal täglich eine halbe Stunde lang. Am besten auch morgens und bei jedem Wetter. Denn selbst wenn es bewölkt ist oder schneit, erreicht uns draußen noch die rund zehnfache Lichtmenge dessen, welche uns in geschlossenen Räumen zur Verfügung steht.

Aktivität zahlt sich aus

Wenn Sie regelmäßig spazieren gehen, haben Sie schon mal einen wichtigen Schritt im Kampf gegen Ihren Winterblues getan. Doch mehr hilft mehr: Legen Sie Ihren inneren Schweinehund an die Leine und verabreden Sie sich mit Winterblues-Leidensgenossen zu sportlichen Aktivitäten. Eine kleine Joggingrunde durch den Park, ein paar Bahnen im Schwimmbad – jede Bewegung verbessert das körperliche Wohlbefinden und damit die Stimmung. Und wenn Sie mal keine Lust auf Sport haben, treffen Sie sich für einen Besuch im Theater, im Kino oder auf einer Ausstellung mit Freunden. Auch kulturelle Aktivitäten sind gut für die Seele und bringen Sie auf andere Gedanken.

Lichttherapie zur Unterstützung

Dem Lichtmangel kann man zusätzlich und nach ärztlicher Rücksprache mit einer Lichttherapie entgegenwirken. Dabei kommen spezielle Lampen zum Einsatz, die ein sehr helles, weißes Licht ausstrahlen. Experten empfehlen eine Beleuchtungsstärke von 10.000 Lux in einem Abstand von etwa einem halben Meter vom Körper. Die Lichttherapie kann jeder selbst zu Hause durchführen, in der Regel täglich 30-60 Minuten lang. Man muss dabei übrigens nicht die ganze Zeit direkt in die Lampe sehen, um eine Wirkung zu erzielen. Es reicht, wenn man regelmäßig in Richtung Lichtquelle schaut. Es lässt sich also bequem nebenher frühstücken oder die Zeitung lesen.

Hintergrund Licht: Was bedeutet zu wenig Licht für unseren Körper?

Licht ist lebenswichtig und hat vielfältige Wirkungen auf unseren Körper. Einfluss auf hormonelle Prozesse nimmt vor allem der Blauanteil im Tageslicht, auf den die Netzhaut der Augen reagiert. Trifft kein oder nur wenig Licht mit Blauanteilen auf die Netzhaut, wird im Gehirn das Schlafhormon Melatonin ausgeschüttet. Wir werden müde, die Körperfunktionen verlangsamen und unsere Zellen stellen sich zur Regeneration auf Nachtruhe ein. In langen Winternächten steigt die Melatonin-Produktion auf ein Vielfaches gegenüber einer Sommernacht.

Gegen Stimmungstiefs hilft Johanniskraut

Bei einem Stimmungstief - ob im Sommer oder Winter - können auch Präparate mit hochdosiertem Johanniskraut-Extrakt wie Laif® 900 Balance aus der Apotheke wirksam unterstützen. Johanniskraut ist eine der am besten erforschten Heilpflanzen und für seine stimmungsaufhellende und ausgleichende Wirkung bekannt. Johanniskraut kann Ihnen dabei helfen, ein Stimmungstief schneller zu überwinden. So können Sie den Alltag – auch in der dunklen Jahreszeit – wieder aktiv und mit mehr Leichtigkeit genießen und die täglichen Herausforderungen mit neuem Elan und Lebensfreude meistern.

Gut zu wissen: Nur Johanniskraut aus der Apotheke ist nachgewiesen wirksam

Entscheidend für die Wirkung ist die ausreichende Dosierung: Empfehlenswert sind 900 mg Johanniskraut-Trockenextrakt täglich. Diese Dosis findet sich nicht in Produkten aus dem Supermarkt oder der Drogerie. Außerdem enthalten diese meist nur Johanniskraut-Pulver und keine hochwertigen, geprüften Johanniskraut-Extrakte. Die für eine gute Wirksamkeit notwendigen Inhaltsstoffe sind in Extrakten wesentlich höher konzentriert. Ausreichend hoch dosierte – und damit erwiesenermaßen wirksame Präparate, wie z. B. Laif® 900 Balance – sind ausschließlich in der Apotheke erhältlich.

Hochdosierter Johanniskraut-Extrakt wirkt stimmungsaufhellend und ausgleichend und ist dabei sehr gut verträglich. Gewöhnungseffekte oder Abhängigkeit sind bei Laif® 900 Balance nicht zu befürchten. Außerdem wirkt es nicht sedierend und der Alltag kann wie gewohnt – auch mit Teilnahme am Straßenverkehr – gestaltet werden. Erfahren Sie hier mehr über die Anwendung, Wirksamkeit und Verträglichkeit von Johanniskraut.

Kurz & knapp: Die besten Tipps gegen Winterblues

  • Gehen Sie jeden Tag an die frische Luft: eine halbe Stunde spazieren hilft – am besten morgens und bei jedem Wetter.
  • Verabreden Sie sich zum Sport – die Regelmäßigkeit macht’s, nicht die Leistung.
  • Treffen Sie sich mit Freunden oder nutzen Sie kulturelle Angebote und lassen Sie sich auf andere Gedanken bringen.
  • Nutzen Sie unterstützend pflanzliche Präparate mit hochdosiertem Johanniskraut-Extrakt wie Laif® 900 Balance aus der Apotheke.
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