Stresssymptome können sich auf unterschiedliche Weise zeigen: Business-Mann lehnt erschöpft an Wand.

Stresssymptome: Wenn chronischer Stress für Beschwerden sorgt

Wie Stresssymptome entstehen

Die natürliche Stressreaktion ist eine Reaktion auf Ereignisse und Herausforderungen in unserer Umwelt, die beim Betroffenen ein Angst- oder Druckgefühl erzeugen – der Körper sollte sich ursprünglich auf Kampf oder Flucht vorbereiten, er wird also in eine Art Alarmzustand versetzt. Was dabei in Gang gesetzt wird, passiert aber niemals willkürlich; vielmehr handelt es sich um ein genetisch festgelegtes Programm, das schon bei den Steinzeitmenschen bei einer Begegnung mit wilden Tieren oder anderen Gefahren ablief. Die Stressreaktion setzt Energie frei und lässt uns gleichzeitig schnelle Entscheidungen treffen. Kurzfristig ist eine Stressreaktion also völlig normal und für den Betroffenen in der Regel nicht mit negativen Auswirkungen verbunden.

Die Entwicklung von Stresssymptomen folgt heutzutage genau demselben Prinzip: Der moderne Mensch sieht sich zwar nur noch selten Kampf-oder-Flucht-Situationen ausgeliefert – wird dafür aber zunehmend mit chronischem Stress konfrontiert. Die Anforderungen im Berufs- und Privatleben können so übermächtig erscheinen, dass sich der Betroffene unweigerlich bedroht fühlt. Im Vordergrund steht dabei ein ganz individuelles Empfinden: Was für den einen machbar erscheint, kann für den anderen zur Überforderung werden. Die Grenze, wann wir eine Situation als Stress wahrnehmen, variiert von Mensch zu Mensch. Eines ist jedoch immer gleich: Irgendwann kann der Körper die Auswirkungen von persönlichem, psychischem Stress nicht mehr ausgleichen. Er reagiert dann mit einer ganzen Reihe von Stresssymptomen.

Typische Stresssymptome – und ihre Folgen

Chronischer Stress geht weder am Körper noch an der Psyche spurlos vorbei. Zu den charakteristischen Stresssymptomen zählen:

  • erhöhter Puls
  • Verspannungen, insbesondere im Bereich von Nacken, Schultern und Rücken
  • Kopf- und Rückenschmerzen
  • innere Unruhe
  • Konzentrationsstörungen
  • gesteigerte Reizbarkeit

Stress ist keine Krankheit, kann aber durchaus krank machen. Diese Gefahr besteht vor allem dann, wenn aus einer kurzzeitigen Stressbelastung chronischer Stress wird. Körper und Seele geraten aus dem Gleichgewicht – was bei den Betroffenen sowohl zu körperlichen Beschwerden führen als auch aufs Gemüt schlagen kann. Chronischer Stress ist heutzutage einer der entscheidendsten Auslöser von seelischen Tiefs und mündet unter Umständen in einer depressiven Verstimmung. Typische Anzeichen eines solchen Tiefs sind Antriebs- und Energielosigkeit sowie schnelle Erschöpfbarkeit. Die Betroffenen fühlen sich ausgebrannt, lustlos und haben das Gefühl, dass ihnen alles zu viel wird. Es fällt ihnen schwer, sich zu Unternehmungen aufzuraffen. Selbst für Hobbys oder andere schöne Tätigkeiten fühlen sie sich zu erschöpft.

Typischerweise stellen sich bei einem seelischen Tief Beschwerden wie innere Unruhe, Nervosität oder Schlafstörungen ein. Dies sind häufige Begleitsymptome einer depressiven Verstimmung. Viele Betroffene deuten diese Anzeichen jedoch als einfache Stresssymptome und glauben fälschlicherweise, dass ihre Schlafstörungen die eigentliche Ursache für ihr Stimmungstief seien – weil sie sich aufgrund ihres Schlafmangels unkonzentriert, unruhig und leicht reizbar fühlen.

Was also tun gegen chronischen Stress?

So wie Stress bei jedem Menschen durch ganz unterschiedliche Faktoren ausgelöst wird, so können auch der Stressabbau und die Überwindung eines Stimmungstiefs nur individuell funktionieren. Wichtig ist vor allem, gegen die Stresssymptome selbst aktiv zu werden. Obwohl wir uns bei Dauerstress oft vor allem Ruhe wünschen, führt eine bloße Auszeit meist nicht zu mehr Wohlbefinden. Negative Gedanken lassen sich nicht einfach so abschalten; je mehr Zeit man hat, ihnen nachzugehen, desto übermächtiger werden sie. Um den Kopf wieder frei zu bekommen, ist es daher umso wichtiger den Stressbeschwerden gezielt etwas entgegen zu setzen!

Die Möglichkeiten für eine aktive Auseinandersetzung mit einem seelischen Tief sind so verschieden wie die Auslöser selbst. Lassen Sie es in jedem Fall auf einen Versuch ankommen und finden Sie die Methode, die Ihnen gut tut und zu Ihnen passt! Ihre Möglichkeiten bei Stresssymptomen:

  • Probieren Sie Entspannungsübungen wie autogenes Training oder Yoga aus.
  • Setzen Sie auf sportliche Betätigung, das tut Körper und Geist gut.
  • Unternehmen Sie etwas mit Ihren Freunden: von gemeinsamen Aktivitäten bis hin zum gemütlichen Abend auf der Couch.
  • Geben Sie Aufgaben ab – sei es nun im privaten oder beruflichen Alltag.
  • Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst: Nur wer sich regelmäßig eine Pause gönnt, kann Belastungen meistern.
  • Machen Sie Pläne: Überlegen Sie sich vorher genau, wann Sie was erledigen möchten – so bringen Sie mehr Struktur in Ihren Tag.

Gehen Sie zudem in sich: Was würde Ihnen noch dabei helfen, chronischen Stress zu überwinden und die Stresssymptome zu lindern?

Treten darüber hinaus weitere Beschwerden wie Schlafstörungen oder innere Unruhe auf und fällt es Ihnen schwer, sich aufzuraffen, insbesondere für Dinge, die Sie sonst gerne gemacht haben, können Sie auf die Wirkung von Johanniskraut setzen: Hochdosierte Präparate wie Laif 900 Balance wirken stimmungsaufhellend und ausgleichend und unterstützen Sie so dabei, neue Lebensfreude zu gewinnen und Ihre innere Balance wiederzufinden.